Die Abtreibungsfrage ist Sache der Politik

In den USA werden Schwangerschaftsabbrüche so heiss diskutiert wie nie. Das liegt daran, dass sich Richter vor fünfzig Jahren als Politiker betätigt haben. Die Schweiz regelt dies mittels direktdemokratischen Instrumenten.

image 7. Mai 2022, 04:00
Demonstrantinnen vor dem Supreme Court der USA in Washington nach Bekanntwerden eines Entwurfes für ein Urteil in der Abtreibungsfrage. (Bild: Keystone)
Demonstrantinnen vor dem Supreme Court der USA in Washington nach Bekanntwerden eines Entwurfes für ein Urteil in der Abtreibungsfrage. (Bild: Keystone)
Jetzt 30 Tage kostenlos testen
Profitieren Sie jetzt vom kostenlosen Probeabo für 30 Tage. Sie können das Abo während den 30 Tagen jederzeit in Ihrem Profil kündigen. Danach wird das Abo automatisch in ein Monatsabo umgewandelt.

Bereits ein Abo gelöst?

Möchten Sie ein anderes Abo? Klicken Sie hier

Es ist in amerikanischen Medien die Meldung der Woche: Gemäss einem Entwurf für ein Urteil könnte der Oberste Gerichtshof den Bundesstaaten erlauben, die Abtreibung auch in den ersten zwei Dritteln der Schwangerschaft einzuschränken oder zu verbieten. Das würde eine 49 Jahre geltende Praxis ändern: 1973 entschied der Gerichtshof im Fall «Roe v. Wade» gegen den Bundesstaat Texas und dessen vollständiges Abtreibungsverbot (Link).

Mehr von diesem Autor

image

Ratspräsidien reisen in die Welt – wozu ist unklar

17.5.2022
comments2
image

Geld für Bürgerräte, Zuwanderung und Umwelt, SP-Politiker mit Halluzinationen

17.5.2022
comments0
image

Transplantationsgesetz: Ja zum Prinzip Hoffnung – mehr nicht

15.5.2022
comments13

Ähnliche Themen