Fall «Basel»: Regierung droht Zeugen

Das Präsidialdepartement geht gegen Angestellte vor, welche die mutmasslichen Fälle von sexueller Belästigung am Historischen Museum gemeldet haben. Derweil verweigert der mutmassliche Belästiger die Zusammenarbeit mit der Geschäftsprüfungskommission. Teil 3 der «Nebelspalter»-Serie.

image 16. April 2022, 10:00
Aufklärer auf der Abschussliste: Das Präsidialdepartement von Basel-Stadt will kritische Stimmen mundtot machen. Im Bild das Rathaus.
Aufklärer auf der Abschussliste: Das Präsidialdepartement von Basel-Stadt will kritische Stimmen mundtot machen. Im Bild das Rathaus.
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Das Präsidialdepartement von Basel-Stadt führt eine der ambitioniertesten Gleichstellungsabteilungen im Land. Glaubt man den von ihr produzierten unzähligen Papieren und Programmen, steht der Schutz von Frauenrechten zuoberst auf der Prioritätenliste. Da mutet es seltsam an, dass das Präsidialdepartement in den ruchbar gewordenen mutmasslichen Fällen von sexueller Belästigung durch ein Kadermitglied des Historischen Museums Basel – es gilt die Unschuldsvermutung – die eigenen Grundsätze offenbar

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